Retourengründe als Quelle für bessere Produkttexte

Was nach der Lieferung zurückkommt, verrät oft, was vor dem Kauf unklar war.

Offener Karton mit zurückgesendeter Ware

Retouren kosten Geld und Nerven. Sie liefern aber auch Formulierungen, die auf der Produktseite fehlen. „Passt nicht“ ist zu grob — „Ärmel kürzer als erwartet“ oder „Ton dunkler als auf dem Bild“ sind brauchbar.

So arbeiten wir mit Retourennotizen

  1. Die zehn häufigsten Freitextgründe der letzten Monate sammeln
  2. Pro Grund eine konkrete Stelle auf der Produktseite zuordnen (Maßangabe, Farbhinweis, Material)
  3. Einen Satz ergänzen oder ein Bild austauschen — nicht die ganze Seite neu schreiben
  4. Nach vier Wochen prüfen, ob dieselbe Retourenformel seltener vorkommt

Grenzen der Methode

Nicht jeder Retourengrund lässt sich textlich lösen. Passform bei Mode bleibt teilweise subjektiv. Trotzdem sinkt die Enttäuschung, wenn Maße, Passformhinweise und ehrliche Fotos vorher sichtbar waren — und genau dort setzt Conversion-Optimierung für Shops an: weniger falsche Erwartungen, bevor die Bestellung absendet wird.

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